Zeitlich gewichtete Diagramme

Benutzen Sie dieses Tool zur Überwachung der Produktionsqualität, wenn Sie jeweils über eine Gruppe von Messungen je Messpunkt oder einer einzigen Messung in Form von kontinuierlichen Variablen verfügen.

Sie können insbesondere den Mittelwert und die Variabilität der gemessenen Produktionsqualität überwachen.

Integriert in dieses Tool stehen Ihnen Box-Cox-Transformationen, Berechnung von Prozesskapabilität und Überprüfung von Regeln wie spezielle Ursachen (special causes) und Westgard (eine Alternative zum Auffinden von speziellen Ursachen) zur Verfügung.

Das Tool zeitlich gewichtete Kontrolldiagramme bietet Ihnen die folgenden Diagrammtypen (auch Karten genannt):

- CUSUM oder CUSUM Individuum

- UWMA oder UWMA Individuum

- EWMA oder EWMA Individuum

Ein CUSUM, UWMA oder EWMA Diagramm ist zur Beobachtung des Mittelwertes einer Produktion oder Prozesses hilfreich. Veränderungen (mean-shifts) werden in diesen Darstellungen sichtbar.

UWMA und EWMA Diagramme

Hierbei handelt es sich um Diagramme, die nicht direkt auf den Daten beruhen, sondern auf den Daten nach einer Glättung.

Bei UWMA Diagrammen werden die Daten mittels einer gleichen Gewichtung über eine Fensterlänge geglättet und anschließend wie Shewhart Diagramme analysiert.

Bei EWMA Diagrammen werden die Daten mittels einer exponentiellen Gewichtung geglättet und anschließend wie Shewhart Diagramme analysiert.

CUSUM Diagramme

Hierbei handelt es sich um Diagramme, die nicht direkt auf den Daten beruhen, sondern auf den Daten nach einer Normalisierung.

Diese Diagramme erlauben es Mittelwertverschiebungen ab einem vom Benutzer gewählten Grad zu erkennen. Der Grad wird durch den Design-Parameter k festgelegt. K wird als die Hälfte der zu verfolgenden

Mittelwertverschiebung gewählt. In der Regel soll 1-sigma Verschiebungen verfolgt werden, was zu einem k = 0.5 führt. Man unterscheidet die einseitigen und zweiseitigen CUSUM Diagramme.