PLS-Methode

Die erste vollständig beendete Präsentation der PLS Methode zur Analyse von Ursache-Wirkung-Netzwerken wurde 1979 von Herman Wold veröffentlicht und anschließend in seinen Artikeln von 1982 und 1985 vertieft. Im Folgenden wurden Wolds Arbeiten von J.-B. Lohmöller (1989) aufgenommen, der die Methode mathematisch formalisierte, bevor er das Programm LVPLS entwickelte, das den Algorithmus um einige Prozeduren zur Kreuzvalidierung angereichert, enthält. Danach geriet die Methode ein wenig in Vergessenheit und wurde erst seit einem Jahrzehnt von Wynne W. Chin im Bereich Informationssysteme und von Michel Tenenhaus und Vincenzo Esposito Vinzi im Bereich Statistik wiederentdeckt, unterstützt im Anschluss von mehreren Forschern, die sich an der ständigen Weiterentwicklung beteiligen.

XLSTAT-PLSPM implementiert alle methodologischen Funktionen und neueste Erkenntnisse der PLEASURE (Partial LEAst Squares strUctural Relationship Estimation) Technologie. Diese Technologie wurde ursprünglich als ein Forschungsprogramm auf akademischem Niveau von Y.M. Chatelin und V. Esposito Vinzi in Zusammenarbeit mit C. Lauro und M. Tenenhaus entwickelt. Die Partnerschaft, die Addinsoft mit diesen Forschern einging, erlauben es XLSTAT-PLSPM auf dem neuesten Stand der Technik zu halten, wobei eine für jeden verfügbare Lösung bereitgestellt wird.

Dank einer intuitiven und flexiblen Benutzerschnittstelle erlaubt XLSTAT-PLSPM es, grafische Darstellungen der Modelle, die Modellanpassung und die Anzeige der Ergebnisse in Excel sowohl als Tabelle als auch als grafische Diagramme anzuzeigen. Da XLSTAT-PLSPM komplett mit der XLSTAT-Familie integriert ist, ist möglich die Ergebnisse mit anderen Funktionen von XLSTAT weiter zu analysieren.

Eine umfangreiche Beschreibung der Methode ist in der XLSTAT-Hilfe verfügbar. Darüber hinaus stellt ein Tutorial dar, wie man ein PLSPM-Modell erzeugt und die Ergebnisse interpretiert.